
Ashera-Katze: Herkunft, Haltung, Kosten & Besonderheiten
Die Ashera-Katze ist eine Hybridrasse, die durch die Kreuzung einer Afrikanischen Servalkatze, einer Asiatischen Leopardenkatze und einer Hauskatze entstanden ist. Sie gilt als eine der seltensten und teuersten Katzenrassen weltweit. Aufgrund ihrer exotischen Gene ähnelt sie in Aussehen und Verhalten Wildkatzen, bleibt jedoch als Haustier erziehbar.
Aussehen & Größe der Ashera-Katze
Die Ashera-Katze beeindruckt durch ihr außergewöhnliches, wildkatzenähnliches Erscheinungsbild. Sie besitzt einen langen, schlanken und muskulösen Körper, der ihr eine elegante Statur verleiht. Das Fell ist kurz, dicht und weich, oft mit auffälligen Leoparden- oder Tiger-ähnlichen Mustern in goldbraunen oder cremefarbenen Tönen.
Mit einer Länge von bis zu 1,2 Metern und einem Gewicht von 12 bis 14 Kilogramm zählt sie zu den größten Hauskatzen der Welt. Ihre langen Beine, großen Ohren und mandelförmigen Augen unterstreichen ihren exotischen Look.
Trotz ihrer Größe wirkt sie elegant und anmutig, was ihr den Ruf einer luxuriösen und seltenen Rasse verleiht.
Charakter & Verhalten der Ashera
Trotz ihres wilden Aussehens ist die Ashera-Katze freundlich, intelligent und anhänglich. Sie gilt als sozial, verspielt und kann bei guter Erziehung sogar an der Leine geführt werden. Dennoch benötigt sie viel Platz und Beschäftigung, um ihrem Bewegungsdrang gerecht zu werden.
Haltung der Ashera-Katze in Deutschland
Die Ashera-Katze gilt als eine der seltensten und teuersten Katzenrassen weltweit. Ihre Haltung in Deutschland ist nicht ausdrücklich verboten, kann jedoch durch verschiedene Vorschriften eingeschränkt sein. Da sie zu den Hybridkatzen zählt, kann je nach Bundesland eine Genehmigung nach dem Tierschutz- oder Naturschutzgesetz erforderlich sein. Vor der Anschaffung sollte man sich daher unbedingt bei der zuständigen Behörde über die rechtlichen Vorgaben informieren.
Für die Haltung wird sehr viel Platz benötigt – ein großes Haus mit gesichertem Garten oder Freigehege ist ideal. Die Ashera ist sehr aktiv, verspielt und sozial, weshalb sie viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung benötigt.
Da sie extrem teuer ist (oft über 20.000 Euro), sollte man auch die laufenden Kosten für Ernährung, Tierarzt und Versicherung berücksichtigen. Zudem sollte sie nicht als reine Wohnungskatze ohne Beschäftigung gehalten werden – geistige und körperliche Auslastung sind für ihr Wohlbefinden entscheidend.
Wer in Deutschland eine Ashera-Katze halten möchte, sollte daher rechtliche Aspekte prüfen, ausreichend Platz bieten können und Erfahrung im Umgang mit großen, anspruchsvollen Katzen haben.
Gesundheit & Lebenserwartung der Ashera-Katze
Die Ashera-Katze gilt trotz ihrer Seltenheit als relativ robust und gesund, da sie aus verschiedenen Katzenrassen gezüchtet wurde und somit von einer breiten genetischen Basis profitiert. Dennoch können – wie bei allen Katzen – bestimmte Erkrankungen auftreten:
- Herzerkrankungen wie HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Nierenprobleme, die bei Hybridkatzen häufiger vorkommen können
- Allergien oder Hautprobleme, vor allem bei ungeeigneter Ernährung oder Pflege
Eine regelmäßige tierärztliche Kontrolle, Impfungen und Parasitenprophylaxe sind besonders wichtig, da die Ashera eine sehr aktive Katze ist und häufig Zugang zu Außenbereichen benötigt.
Die Lebenserwartung liegt im Durchschnitt bei 12 bis 16 Jahren, kann bei guter Pflege auch darüber hinausgehen. Entscheidend sind ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und geistige Beschäftigung.
Da die Ashera eine Hybridkatze ist, sollte man sie nur von seriösen Züchtern erwerben, die auf Gesundheitstests achten. Schlechte Zuchtbedingungen können das Risiko für genetische Krankheiten deutlich erhöhen.
Für wen ist sie geeignet?
Die Ashera-Katze ist nur für sehr erfahrene Katzenhalter geeignet, die viel Zeit, Platz und finanzielle Mittel haben. Sie benötigt intensive Beschäftigung und ist eher ein Haustier für Liebhaber exotischer Rassen mit entsprechender Erfahrung.

